Donnerstag, 11. April 2013

#13

so müde, so fertig. die ganze nacht durchgeheult. das leben ist zu anstrengend und ich bin zu schwach. ich will nicht in diese verfickte klinik. ich will hier bleiben. ich habe keine hilfe verdient, nein. ich muss das selber schaffen, ich werde es. aber nicht jetzt. ich habe da keine kraft für gerade. ich will nicht in die schule, ich habe so angst davor. jeder starrt dich so behindert an, jeder lästert über dich und jeder sagt wie hässlich du bist. behandelt wirst du als nichts. zuhause soll es besser sein? nö, im gegenteil. dort wird mir jeden tag bestätigt, dass ich einfach ungebrauchbar bin und niemand mich braucht. ich hasse dieses 'es-geht-mir-gut-alles-ist-perfekt-lächeln' ich hasse dieses falsche lächeln so sehr, aber doch muss ich es tausendmal am tag aufsetzten um nicht anfangen zu heulen. und dann immer in der schule diese ach so tollen jungs 'meiner hat ein sixpack und ist total hot', 'meiner hat jetzt ne schlampe als freundin', ich hasse das so, vorallem dann noch diese 'depri'phase von denen, was nichtmal annähernd depressiv ist. und dann noch die 'liebe' ich meine es geht doch nicht ums aussehen? ich meine die lieben jeden der gut aussieht. tschau. die haben doch null ahnung, wenn die wüssten wie kaputt liebe einen wirklich macht. ja um genau zusein tut es weh, verdammt weh, vorallem wenn der junge euch nichtmal glaubt, dass ihr ihn liebt. dieses, wenn ihr kein 'ich liebe dich auch' zurück bekommt. jedes mal stirbt ein bisschen hoffnung, ein bisschen kraft, ein bisschen gefühl. dem gefühl nichts wert zusein, die schläge danach. ich hasse mich so sehr, so sehr  um es nicht einmal ausdrücken zu können. alles mache ich kaputt, alles zerstöre ich. ich bin hässlich, ich bin fett, ich bin zu dumm, ich bin so negativ. mich braucht man einfach nicht, ich mache menschen nur mit mir selbst kaputt. ich bin zu kompliziert. mich kann man einfach nicht lieben. nein.


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